Bürgerschützenverein Zumwalde von 1949 e.V.
Bürgerschützenverein Zumwalde von 1949 e.V.

Bau des Schießstandes

,,Wie viel die Gemeinschaft taugt, lässt sich daran ablesen, wieviel der Einzelne für sie zu leisten bereit ist“, in diesem Sinne, so heißt es in der Chronik des Vereins, sei 1991 der Schießstand des Vereins errichtet worden. Schon seit Jahren hatte man sich im Verein mit dem Gedanken getragen, einen eigenen Schießstand zu bauen. Auf zahlreichen Generalversammlungen war das Anliegen diskutiert worden. Nicht zuletzt am Geld für ein Vorhaben dieser Größenordnung hatte es gehapert. Der mehrheitliche Beschluss zum Bau des Schießstandes war mit 51 von 66 Stimmen bereits in der Generalversammlung im Jahre 1986 gefasst worden.

Nach vielen Wirren und Schwierigkeiten – unter anderem war es schwer gewesen, eine Baugenehmigung für den Standort im Außenbereich, das nicht als Baugebiet überplant war, zu erhalten – konnte man 1991 endlich ans Werk gehen. 1988 war bekannt geworden, dass es möglich sei, Fördermittel des Landes in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten im Rahmen der Förderung von Entwicklungsmaßnahmen in kreisangehörigen Gemeinden zu beantragen. Am 9. Januar 1989 hatte die Gemeinde einen entsprechenden Antrag beim Regierungspräsidenten eingereicht, der am 2. März 1990 bewilligt wurde.

Was länger auf sich warten lassen, war die Baugenehmigung, die erst im Dezember 1990 erteilt wurde. Nun aber konnten die Bürgerschützen 1991 endlich zur Tat schreiten. Schon am 2. März 1991 war das erste Etappenziel erreicht: Richtfest. Wie viele Berufsstände im Schützenverein vertreten waren, wurde selten so deutlich wie beim Bau des Schießstandes. Für alles war ein Fachmann vorhanden und auch das nötige Arbeitsgerät und die Maschinen konnten durch Vereinsmitglieder bereitgestellt oder beschafft werden.

Am 15. November 1991 wurde der neue Schießstand von Pastor Hartwig Thyl feierlich eingeweiht. Viel Lokalprominenz war bei den Feierlichkeiten anwesend und auch ein symbolischer Grundstein wurde anlässlich der Einweihung eingemauert. Der neue Schießstand möge eine Stätte der Begegnung, der Geselligkeit und der Freundschaft werden, wünschte der damalige Bürgermeister Jürgen Kalähne.

Für Obersteinbeck möge dieses Bauwerk eine Stätte des Wettkampes und der Begegnung sein, wo Kameradschaft und Frohsinn ihr Zuhause haben – lautete der Wunsch des Vorsitzenden Bernhard Struck. Am 21. November wurde mit einem Eröffnungsturnier der Schießbetrieb im neuen Schießstand aufgenommen. 44 Mannschaften aus dem Tecklenburger Land traten zum Wettkampf an.

Der Schießstand bekommt ein Dach

1994 wurde erneut am Schießstand gebaut. Der Schießkanal war ursprünglich mit nur mit einem Flachdach und einer Betondecke versehen worden. Da diese mit der Zeit undicht geworden war, wurde, erneut in Eigenarbeit der Schützen, ein Dach aufgesetzt, das auch ein optischer Gewinn für das ganze Gebäude wurde.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© BSV Zumwalde e.V.